JHV 2019

JHV hält harmonischen Rückblick

Bei der Jahreshauptversammlung des Bürgerbus-Vereins Bad Laasphe konnten die Anwesenden am 9.3.2019 im Wittgensteiner Hof Kenntnis von der erfreulichen Entwicklung des Vereins nehmen. Alle Fahrten verliefen wieder unfallfrei, die Zahl der Fahrgäste steigerte sich um etwa 500 und auch die Zahl der ehrenamtlichen Fahrer wuchs um 2 Personen ab. Da war es kein Wunder, dass die turnusmäßig ausscheidenden Vorstandsmitglieder G.Rothenpieler, C.Thee, S.Theißen und H. Kuchinke einstimmig bestätigt wurden. Neuer Kassenprüfer ist  W.Kopetzki-Winterhoff.

So kann der Verein sich zukünftig weiterhin dem Fahrbetrieb mit all seinen Routinen und Überraschungen widmen als auch schon das 20jährige Vereinsbestehen im nächsten Jahr planen. Gerade die Planung des Fahrbetriebs – jeweils auf den Fahrertreffen am 1.Donnerstag im Monat – geschieht meist routiniert und zügig, muss aber immer wieder auch mit Unvorhersehbarkeiten umgehen, wenn etwa neue Baustellen zu beachten oder verkehrstechnische Maßnahmen einzubinden sind.

Die JHV schloss nach einem Dank der stellv. Landrätin Waltraud Schäfer für das Engagement aller Beteiligten mit einem gemeinsamen Imbiss.

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Rollstuhlgerecht muss nicht sein

Bürgerbus-Verein Bad Laasphe diskutiert neue Regelung für Fahrzeug ab 2020 und hofft auf pragmatische Lösung. Mehr Fahrgäste dank neuer Haltestelle.

 

Neuzugang Wolfgang Kopetzki-Winterhoff (Zweiter von links) gemeinsam mit dem neuen Vorstand des Bürgerbus-Vereins.

Von Wolfgang Thiel
Bad Laasphe. Ab 2020 sollen im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr nur noch rollstuhlgerechte Fahrzeuge eingesetzt werden – und auch nur solche sollen im Bürger-bus-Betrieb von der Bezirksregierung in Arnsberg genehmigt werden. Das sorgt derzeit im Bürgerbus-Verein Bad Laasphe für reichlich Diskussionsstoff. „Solche Fahrzeuge sind bei uns nach aller Erfahrung in der Praxis nicht nötig, auf Teilen unserer Linien nicht bewegbar und in unserem Fahrtakt nicht zu steuern“, sagt der 1. Vorsitzende, Günter Rothenpieler. Aber: „Wir haben ja noch ein bisschen Zeit und hoffen, dass sich die Problematik pragmatisch lösen lässt.“

Der Fahrbetrieb
Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins im „Wittgensteiner Hof“ ließen Rothenpieler, Geschäftsführer Georg Gücker und sein Stellvertreter Siegfried Theisen aber auch das Vereinsgeschehen der vergangenen Monate Revue passieren. Durch das Engagement der ehrenamtlich tätigen Fahrerinnen und Fahrer im Bürgerbus-Verein werde nicht nur eine erhebliche Kosten-Reduzierung erreicht, ohne die das Mitfahrangebot nicht aufrechterhalten werden könne, sondern genauso wichtig sei die Nähe zu den Fahrgästen, die persönliche Atmosphäre. Es wundert also nicht, dass der Bürgerbus von den Fahrgästen als „unser“ Bus erfahren wird. Von der Resi oder dem Werner aus der Nachbarschaft zum Einkaufen gefahren zu werden, ein Schwätzchen mit anderen Fahrgästen zu halten, macht einfach mehr Spaß, als im anonymen Standard-Linienbus ein Beförderungsfall von A nach B zu sein.

Die Neuzugänge
Durch die Neuzugänge Wolfgang Kopetzki-Winterhoff und Gaby Schneider konnte die Fahrercrew auf 19 Personen aufgestockt werden. Blick in die Statistik: 2018 waren mit dem Bad Laaspher Bürgerbus 9097 Fahrgäste unterwegs, unter ihnen 6431 Erwachsene, 126 Kinder und 2540 Schwerbeschädigte. Das bedeutet eine Steigerung von 566 Fahrgästen gegenüber dem Vorjahr und ist im Wesentlichen auf die Inbetriebnahme der
neuen Haltestelle „Wohnanlage Lahnblick“ in der Sebastian-Kneipp-Straße zurückzu-führen. Was Rothenpieler betont: „Wir haben erneut auf allen Fahrten bei Tausenden von Kilometern und Tausenden von Fahrgästen keine nennenswerten Unfall, keinen Verletz-ten oder Erkrankten unter Fahren und Mitfahrern. Das ist wirklich gut so und soll so bleiben.“

Der Bedarf der Fahrgäste

„Auch in Zukunft werden wir die Bedarfe beobachten und gegebenenfalls durch Fahrplan-Anpassungen reagieren“, versichert Vorsitzender Günter Rothenpieler in seinem Jah-resbericht. Erhebliche Arbeit, gerade für Ehrenamtler, habe die neue Datenschutz-grundverordnung erzeugt.

Die Betreuung der Fahrer

Im Verein wird die Fahrer-Arbeit und -Betreuung als zentrale Aufgabe gesehen. So erkun-dete man im Sommer bei einem Ausflug Dortmund, traf sich mit Partnern und Part-nerinnen zu einem gemütlichen Jahresabschluss. An jedem ersten Donnerstag im Monat findet im „Wittgensteiner Hof“ ein Fahrertreff statt. Zu diesem Termin sind Interessierte, auch als mögliche Fahrer, herzlich eingeladen. Die Sommerfahrt des Vereins führt in diesem Jahr nach Bad Nauheim. Im September 2020 wird das 20-jährige Vereinsbestehen öffentlich begangen. Die Patenschaft hat die stellvertretende Landrätin Waltraud Schäfer als langjähriges Vereinsmitglied übernommen. Die Kommunalpolitikerin dankte für den großen Einsatz des Bürgerbus-Vereins: „Ihr seid nicht mehr wegzudenken aus unserer Stadt!“

Die Wahlen

Bei den Wahlen wurden Siegfried Theisen, Christoph Thee, Horst Kuchinke und Günter Rothenpieler in ihren Ämtern bestätigt. Neuer Kassenprüfer ist Wolfgang Kopetzki-Winterhoff.

„Wir haben erneut auf allen Fahrten bei Tausenden von Fahrgästen keinen
nennenswerten Unfall.“
Günter Rothenpieler, 1. Vorsitzender

 

166.976 Fahrgäste

Seit der Gründung im Oktober
2000 nutzten unter dem
Strich 166.976 Fahrgäste das
Beförderungsangebot des Bad
Laaspher Bürgerbusses.
Zurückgelegt wurden im vergangenen
Geschäftsjahr insgesamt
34.053 Kilometer.

 

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Jahresabschlussfeier 2018

Auch in diesem Jahr waren alle aktiven und ehemaligen FahrerInnen mit ihren Partnern zu einem gemütlichen Beisammensein in die Haferkiste eingeladen.

Günter Rothenpieler, Vorsitzender im  Bürgerbusverein Bad Laasphe, begrüßte alle Anwesenden und besonders  Gabi Schneider sowie Wolfgang Kopetzki, die in diesem Jahr als neue Fahrer eingestiegen sind.

Auch diesmal  konnte man auf ein erfolgreiches und unfallfreies Jahr zurückblicken.

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Tagesausflügler erleben Dortmund als grüne Großstadt

Bürgerbus-Team aus Bad Laasphe unterwegs: Am Wochenende mal nicht selbst am Lenk-rad sitzen.

Von Wolfgang Thiel

Bad Laasphe. 154 Bürgerbusse rollten im Mai 2010 bei einer Verkehrserhebung über Deutschlands Straßen. In nur sieben Jahren hat sich die Zahl mehr als verdoppelt: auf rund 320. Und die Zahl steigt ständig weiter an, denn mit dem demografischen Wandel wächst der Bedarf an Mobilitätsangeboten. Damals wie heute nimmt Nordrhein-Westfalen im bundesweiten Vergleich den Spitzenplatz ein.

Seit dem 11. Juni 2001 dreht das Erfolgsmodell auch in der Lahnstadt seine Runden, sind eine Fahrerin und 16 Fahrer für ihre Mitbürger ehrenamtlich unterwegs. Am vergangenen Wochenende waren sie jedoch nicht am Lenkrad ihres Bürgerbusses anzutreffen, sondern als Fahrgäste bei einem Tagesausflug in eine der grünsten Großstädte der Bundesrepublik unterwegs. Dass es sich dabei um Dortmund handelt, mag selbst eingefleischte Fans der Ruhrmetropole überraschen. Nicht 44 Prozent, wie die Landesstatistik aufweist nicht 49 Prozent, wie bei Wanderungen in den siebziger Jahren propagiert wurde, sonder satte 70 Prozent des Stadtgebiets sind nach einer Auswertung von Satellitenbildern grün. Damit belegt Dortmund unter den Großstädten über 500 000 Einwohnern hinter Hamburg den zweiten Platz.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl un-ter dem Bürgerbusteam wird groß ge-schrieben. Dazu tragen auch Verhan-staltungen wie diese Tagesfahrt bei.

Fußballfans in ihrem Element. Nach einem Frühstücksbüffet im Café Linus nahm das Fahrerteam gemeinsam mit Angehörigen an einer geführten Stadtrundfahrt teil, erfuhr Details zur bedeutenden mittelalterlichen Vergangenheit Dortmunds als Reichs- und Hansestadt und lernte kleine und große Sehenswürdigkeiten des ehemaligen Kohle-, Stahl-undBrauereizentrums kennen. Wie sieht der WM-Pokal aus der Nähe aus? Was steht auf Lehmanns Spickzettel wirklich drauf? Und warum waren Fußballschuhe früher nicht bunt? Antworten dazu gab es für die Fußballfans unter den Bürgerbusfahrern im Deutschen Fußballmuseum, wo 1600 Ausstellungsstücke und 25 Stunden Filmmaterial mit Erinnerungen für Gänsehaut sorgten. Höhepunkt dabei sicherlich das Treffen mit Schweini und Lahm im 3D-Kino.
Nach dem Abendessen in Wenkers Brauhaus wurde die Heimreise angetreten, die dann doch mehr Zeit als geplant einnahm, da der Bus zwischen Olpe und Kreuztal mit einem Motorschaden liegen blieb und die Reisegruppe von einem Ersatzfahrzeug abgeholt werden musste.

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Bürgerbus hat 8531 Fahrgäste sicher ans Ziel gebracht

Im Bad Laaspher Fahrerteam ist Nachwuchs willkommen. Alle sind ehrenamtlich im Einsatz

Von Wolfgang Thiel
Bad Laasphe. Sie verbinden kleine Ortschaften und städtische Randlagen mit in Wohn-nähe nicht mehr vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten, mit Arztpraxen, Apotheken und
Kommunalverwaltung. Mehr noch: Sie verbinden Menschen miteinander. Ihre Bürger-busse sind rollende Begegnungsstätten, machen Nachbarschaft lebendig. Dies wurde jetzt
wieder auf der Jahreshauptversammlung des Bürgerbus-Vereins Bad Laasphe deutlich, in der Geschäftsführer Georg Gücker und der 1. Vorsitzende Günter Rothenpieler eine positi-ve Bilanz der vergangenen zwölf Monate ziehen konnten. So beförderte der Bürgerbus 2017 insgesamt 8531 Fahrgäste. Davonwaren 118 Kinder und 2232 Schwerbehinderte. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von rund 200 Personen. Nach Inbetrieb-nahme der Haltestelle „Wohnanlage Lahnblick“ steigt die Zahl der Mitfahrer jedoch wieder deutlich an. Statistik Zurückgelegt wurden im Geschäftsjahr 30 488 Kilometer. Nach einer  Streckenoptimierung konnten rund 1300 Fahrkilometer gegenüber dem
Vorjahr eingespart werden. Günter Rothen-pieler betonte: „Wir haben erneut auf allen Fahrten bei Tausenden von Kilometern und Tausenden von Fahrgästen keinen nen-nenswerten Unfall, keinen Verletzten oder Erkrankten unter Fahrern und Mitfahrern gehabt, und das ist wirklich gut so.“

Im Sommer organisierten drei „Mobile Frauen“ bei Küchen-Schönwald ein Sonntags-frühstück, dessen Erlös in Höhe von 410 Euro dem Bürgerbusverein zur Verfügung gestellt
wurde. Die Tagesfahrt führte in die Bankenmetropole Frankfurt, wo bei Main-Schifffahrt und Äppelwoi in Sachsenhausen gemütliche Stunden verbracht wurden. Im Oktober nahmen zahlreiche Mitglieder an einem Sicherheitstraining teil.

Neues Angebot
Neu im Fahrscheinangebot ist eine 10er-Karte für Kinder, die sich zum Preis von 5 Euro hervorragend als Geschenk für den Nachwuchs eignet. Anerkennende Worte hielt der Vor-sitzende für Siegfried Theisen bereit, der den Einsatz der Fahrer koordiniert und die Monatspläne erstellt. Lob kam auch von Niederlaasphes Ortsvorsteherin Waltraud Schäfer, seit Gründung im Jahr 2001 Vereinsmitglied: „Der Bürgerbus-Verein ist ein Segen für unsere Stadt. Vielen Dank für euren Einsatz!“ Pressewart Gerhard Bernshausen wurde ebenso wie Kassenprüfer Werner Wick in seinem Amt bestätigt. Zur weiteren Kassenprüferin wurde Resi Thiel gewählt. Fast allen Bürgerbus-Vereinen ist die Suche nach ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern gemeinsam. Denn meist sind es Pensi-onäre, Rentnerinnen und Rentner, die am Steuer sitzen. Auch sie werden älter und würden sich über Nachwuchsfahrer freuen, denn das Bürgerprojekt funktioniert nur, solange jemand am Steuer Ehrendienst nach Fahrplan macht. Noch kann man in der Lahnstadt auf 15 Fahrer und eine Fahrerin zurückgreifen.

Ganz wichtig: Wer den Bürgerbus fährt, fährt ehrenamtlich. Wer zur Fahrercrew dazusto-ßen oder sich nur informieren möchte, ist an jedem ersten Donnerstag im Monat um 19 Uhr zum Fahrertreff im Wittgensteiner Hof eingeladen. Günter Rothenpieler sparte nicht mit Lob: „All unsere Fahrer standen im abgelaufenen Jahr immer wieder bereit für den Dienst an der für viele Mitbürger unbedingt notwendigen Sache. Mein besonderer Dank gilt deshalb euch, den Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern – ohne euer engagiertes Wirken im Ehrenamt wäre unser Ziel nie zu erreichen.“

„Der Bürgerbus-Verein ist ein Segen für unsere Stadt.“
Waltraud Schäfer, Ortsvorsteherin von Niederlaasphe und Vereinsmitglied

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Fahrplanänderung beim Bürgerbus Bad Laasphe

Zum 8. Januar 2018 ändert sich der Fahrplan des Bürgerbusses Bad Laasphe. Zwei neue Haltstellen sind in den Fahrplan eingefügt. Eine neue Haltestelle befindet sich in der Sebastian-Kneipp-Straße bei der Wohnanlage Lahnblick, die andere ist in der Bahnhofsstraße gegenüber dem Bahnhof, der somit je nach Fahrtrichtung dort wie auch an dem Busbahnhof angefahren wird.

Eine weitere Änderung betrifft die Strecke zum Ludwig-Koch-Center, die jetzt öfter angefahren wird. Die genauen Zeiten kann man dem Fahrplan entnehmen, der sowohl an den Haltestellen ausgehangen als auch im Bürgerbus zu erhalten ist.

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VCD Verkehrspreis 2017

Verkehrsclub Deutschland Kreisverband Siegen-Wittgenstein und Olpe

Am 16. Dezember 2017 verlieh der VCD-KV den Verkehrspreis an die 10 Bürgerbusvereine in der Region Südwestfalen.

Begrüßung durch Achim Walder, VCD Kreisvorsitzender

In seiner Begrüßungsrede stellte der Vorsitzende die Ziele des Verkehrsclub Deutschland als Verband für eine ökologische Möbilität vor. Des weiteren verwies er auf die bisherigen Auszeichungen hin: Stadt Bad Laasphe für die Finanzierung des Bahnverkehr zwischen Wallau und Laasphe, Initiative zur Einführung des Nachtbusses durch Oliver Backhaus, Stadt Kreuztal für den Umbau der Busbuchten zu BusCaps, Auszeichung der DB für den kundenfreundlichen Bahnhof in Lennestadt und Bad Laasphe und Auszeichnung der Politiker für die Einführung des kostenlosen Schülertickets für alle Schüler zur Nutzung im Kreisgebiet an allen Tagen, ohne dass ein Beitrag von den Eltern erhoben wird. Dieses Jahr will der VCD-Kreisverband die ehrenamtlichen Aktiven der 10 Bürgerbusvereine unter dem Motto ‚Bürger fahren für Bürger‘ auszeichnen.

Laudatio von Günter Linde, VCD stell. Vorsitzender

In vielen Wohngebieten, besonders abseits der Hauptverkeh

Bürgerbus Bad Laasphe
Gründung 26.09.2000 – 37 Stunden/Woche – 590 km/Woche – 17 FahrerInnen

rsrouten, gab es oft keinen ­regel­mäßigen Busverkehr oder Entfernungen zu Bushaltestellen betragen teilweise mehr als 500m. Da brachte 1997 ein VCD-Aktiver die Idee der Bürgerbusse in die Region. Die bestehende ­Angebotslücke schließen nun die Bürgerbus-Vereine mit ihren kleinen Bussen.

Nach der Gründung des ersten Bürgerbusvereins in Kreuztal (Okt. 1997) fand die Idee auch in anderen Kommunen Interesse und so folgten BB Bad Laasphe (September 2000), BB ­Neunkirchen (April 2004), BB Erndtebrück (Oktober 2005), BB Wenden (November 2005), BB ­Hilchenbach (November .2005), BB Burbach (Oktober 2006), BB Finnentrop (Februar 2007), BB Netphen (April 2008) und BB Kirchhundem (Dezember 2009).
Achim Walder unterstützte die Gründung oder leitete die Gründungsversammlungen in Netphen, Neunkirchen, Hilchenbach, Erndtebrück, Burbach, Wenden, Finnentrop, Kirchhundem, Bad Laasphe, Nümbrecht im Bergischen Land, Bad König im Odenwald 2017, Lüthringhausen im Münsterland, Brandenburg in Luxemburg und hielt Vorträge bei  Projekten in Großbritannien und der Schweiz. In Kreuztal ist er seit 20 Jahren Vereinsvorsitzender, in Bad Laasphe und Wenden hatte er dieses Amt mehrere Jahre inne.
Heute sind die Bürgerbusse mit ihren derzeit 180 aktiven, engagierten Fahrerinnen und ­Fahrern ein fester Bestandteil des ÖPNVs in den Randgebieten der Gemeinden und Städte. So ­wurden fast 265.000 Stunden Fahrdienst geleistet, fast eine Million Fahrgäste befördert und 5,5 ­Millionen Kilometer zurückgelegt. Eine Strecke, die 14,5 mal der Entfernung von der Erde zum Mond ­entspricht.
Neben der Beförderung der Fahrgäste ins Stadtzentrum, zum Arztbesuch, zu Kulturveran­staltungen oder auch nur zum Treffen mit Freunden im Café übernehmen die Fahrer oft auch kleine Aufgaben im persönlichen Bereich der Fahrgäste. Damit ist der Bürgerbus in gewisser Weise auch eine soziale Einrichtung, wie viele der fast eine Million Fahrgäste gerne bestätigen.

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Jahresabschlussfeier 2017

Zu ihrer Jahresabschlussfeier trafen sich alle aktiven und ehemaligen Fahrerinnen und Fahrer des Bürgerbusvereins Bad Laasphe mit ihren Partnerinnen und Partnern im Waldhotel Haferkiste. Bei einem schmackhaften Menu und in geselliger Runde konnte man das vergangene Jahr noch einmal revuepassieren lassen und einen Ausblick auf das Jahr 2018 halten.

Neu sind im Jahr 2018 die Jacken mit dem Aufdruck „Bürgerbus Bad Laasphe e. v.“, die den aktiven FahrerInnen bei dieser Gelegenheit übergeben wurden.

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Fahrsicherheitstraining

Sicherheit im Straßenverkehr ist wichtig. Auch für unseren Bürgerbus gilt das, schließlich wollen wir unsere Fahrgäste sicher an ihr Ziel bringen. Aus diesem Grund nahmen 13 FahrerInnen unseres Bürgerbusvereins an einem Fahrsicher-heitstraining teil. Herr Müller als Fahrlehrer frischte in einem theoretischen Block Altbekanntes wieder auf und brachte alle Fahrer auf den neuesten Stand in Bezug auf Vorschriften und Regelungen im Straßenverkehr.

Auch die praktischen Übungen kamen nicht zu kurz. Eine gute Sitzposition des Fahrers und die richtige Einstellung der Spiegel trägt dazu bei, dass der Fahrer jederzeit einen guten Überblick über Fahrzeug und Verkehrssituation hat. Auch eine Vollbremsung will geübt sein, denn sie bewahrt bei unverhofften Verkehrssituationen unter Umständen vor einem schweren Unfall.

Das Fazit des Tages: es war ein lehrreicher Tag, der uns FahrerInnen neue Sicherheit gegeben hat!

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„Mobilität in Bad Laasphe unterstützen wir gerne!“

Bürgerbus-Verein konnte sich über Spende in Höhe von 410 Euro freuen

Die drei mobilen Damen (v.l.) Dagmar Schönwald, Johanna Schüller-Pietzsch und Pia Gundlach über-gaben den symbolischen Spendenscheck an Siegfried Theisen und Georg Gücker (r.) vom Bürgerbus-Verein. (Foto: M. Fettig)

Bad Laasphe. (mf)  Spendenübergabe an den Bürgerbus in Bad Laasphe! Irgendwie passt dieser Termin wie die Faust aufs Auge zum Thema, dass eine Vielzahl von Veranstaltungen, Institutionen und anderweitiger Einrichtungen nicht so reibungslos bzw. wenn überhaupt funktionieren würden, wenn nicht ab und an eine Spende aus den Geldbeuteln der heimischen Geschäfts- aber auch von Privatleuten fließen würde.

Vor einigen Wochen hatten Dagmar Schönwald, Johanna Schüller-Pietzsch und Pia Gundlach die Idee, ihre Mitbürger aus Bad Laasphe und Umgebung zu einem Frühstück in das Küchenstudio Schönwald in der Laaspher Königstraße zu bitten. Eines war den drei „mobilen Damen“ direkt klar: Der Erlös der Veranstaltung wird dem Bürgerbus-Verein in Bad Laasphe zur Verfügung gestellt. Gesagt, getan! Es wurden heimischen Betriebe angesprochen, die Aktion mit essbaren Sachspenden zu unterstützen und darüber hinaus wurde auch in der Wipo darüber berichtet.

Mit Erfolg, denn letztlich konnten die drei Damen gemeinsam mit dem weiblichen Teil des Bürgerbus-Teams am Sonntag, 16. Juli, rund 70 Gäste mit Kaffee, Tee, Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade und vielen Leckereien mehr zum Frühstück verwöhnen. „Es lagen weit über 100 Anfragen vor“, so die drei engagierten Initiatoren der Veranstaltung. „Aber mit 70 Gästen war sowohl die räumliche, als auch die zeitliche Grenze ausgereizt!“ Die Frage nach einer Wiederholung der Aktion kam schon direkt bei Frühstück auf und wurde von Dagmar Schönwald, Johanna Schüller-Pietzsch und Pia Gundlach bereits aufgegriffen.

Vergangene Woche fand das Frühstück nun seinen Abschluss in Form der Spenden-übergabe an Georg Gücker und Siegfried Theisen vom Bürgerbus-Verein. Sichtlich zufrieden konnten die drei Damen den beiden eine Summe in Höhe von 410 Euro überreichen. „300 Euro kamen durch das Frühstück zustande, 110 Euro wurden spontan gespendet“, erklärten die Drei nicht ohne Stolz. Der Betrag soll entweder in die Deckung der laufenden Betriebskosten fließen, den Druck neuer Fahrpläne ermöglichen oder aber zur Finanzierung eines Fahrsicherheitstraining beitragen, dass im Oktober für die Fahrer des Bürgerbusses stattfinden wird.

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