2005 – Der BürgerBus Verein Bad Laasphe trauert um Karl-Heinz Heitmann

Mit tiefer Betroffenheit hat der BürgerBus Verein die Nachricht vom Tod seines 1. Vorsitzenden aufgenommen. Wir verlieren mit ihm nicht nur unseren von Allen geschätzten Vereinsvorsitzenden, sondern auch einen mit Freude engagierten Mitstreiter, der sich seit Gründung des Vereins auch als Fahrer aktiv und ehrenamtlich für die Bürgerbusidee eingesetzt hat.
Wir werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren.
BürgerBus Bad Laasphe e.V.
Der Vorstand

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2005 – Neue Fahrer beim Bürgerbus

Die Fahrgastzahlen des Bürgerbusses sind in den letzten Monaten auch trotz der Ferien gestiegen. Der BürgerBus Verein freut sich deshalb sehr darüber mitteilen zu können, dass sich das Fahrerteam vergrößert hat. Mit Friedhelm Schäfer, Wolfgang Scheuer (Puderbach) und Uwe Gaus haben sich 3 weitere Bürger bereit erklärt, ehrenamtlich den Bürgerbus zu fahren.

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2004 – BürgerBus Bad Laasphe wurde 3 Jahre alt.

Am 11. Juni 2001 hat der Bürgerbus Bad Laasphe seinen Linienbetrieb aufgenom-men. Es war ein großes Fest mit Vertretern des Landes, des Kreises, der Verkehrs-betriebe Westfalen-Süd, des Zweckverbandes Personennahverkehr Westfalen Süd, anderen Bürgerbusvereinen und vielen Gästen. Groß waren auch die Erwartungen. Bei einem Treffen der Fahrer und des Vorstandes erinnerte der Vorsitzende des Bür-gerBus Vereins Karl-Heinz Heitmann jetzt an dieses Datum und konnte berichten, dass die Erwartungen noch übertroffen wurden. Innerhalb von drei Jahren haben 21 352 Fahrgäste den Bürgerbus genutzt, 107 802 km hat der Bürgerbus zurückgelegt. Heitmann lobte die hervorragende Gemeinschaft der Fahrer und betonte, dass trotz der hohen Kilometer-Leistung und der Vielzahl der Fahrer der Betrieb unfallfrei verlaufen ist. Als nächste Aufgabe kündigte Heitmann gemeinsam mit den Fahrern eine sehr genaue Analyse des Fahrgastaufkommens an, um eine noch bessere Anpassung des Fahrplans an die Bedürfnisse der Bürger vornehmen zu können.

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2004 – BürgerBus fuhr 100 000 km

Im Frühjahr dieses Jahres hatte der „BürgerBus Bad Laasphe“ 100 000 km zurückgelegt und ca. 13 000 Fahrgäste befördert. So beeindruckend diese Zahlen auch sind, der Bürgerbus ist mehr als nur ein Transportmittel im öffentlichen Personennahverkehr. Es lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen. Der Bürgerbus wird von einem relativ kleinen privaten Verein, dem „BürgerBus Bad Laasphe e.V.“ getragen. Die wichtigste Voraussetzung für die Vereinsgründung im September 2000 war die Bereitschaft etlicher Mitbürger, sich als Fahrer ehrenamtlich zur Verfügung zu stellen. Dem Verein gehören heute ca. 50 Mitglieder an, 17 von ihnen stellen den Fahrdienst sicher. Jeder, der einen Führerschein der Klasse III hat, darf nach einem Gesundheitsattest, dessen Kosten der Verein übernimmt, den Bürgerbus fahren. Der Verein freut sich über jede Frau und jeden Mann, die sich dem eingespielten Fahrerteam anschließen möchten. Mit der Vereinsgründung wurde Neuland betreten. Es war Herrn Achim Walder, Vorsitzender des Bügerbusvereins in Kreuztal zu verdanken, dass die üblichen Kinderkrankheiten vermieden und die unerlässlichen Abstimmungs- und Genehmigungsverfahren reibungslos bewältigt werden konnten. Natürlich ist der Betrieb des Bürgerbusses mit Kosten verbunden. Ohne die Förderung durch das Land NRW, das die Anschaffung des Busses im Wesentlichen übernommen hat, wäre der Start nicht möglich gewesen. Dass nach drei Jahren der „BürgerBus Bad Laasphe“ finanziell gut dasteht, liegt vor allem an den zahlreichen Fahrgästen, an den Werbeeinnahmen und an dem Landeszuschuss zu den Betriebskos-ten. Da der Bürgerbus keine städtische Einrichtung ist, wird die Stadt Bad Laasphe finanziell nicht belastet. Erfreulich ist die Entwicklung der Fahrgastzahlen: Waren es 2002 noch durchschnitt-lich 497 Fahrgäste/Monat, so waren es im vergangenen Jahr bereits 880 Fahrgäs-te/Monat. Es ist nicht verwunderlich, dass sich inzwischen eine Stammkundschaft gebildet hat, die regelmäßig für Besorgungen in der Stadt den Bürgerbus benutzt. 35 Einzelhandelsgeschäfte unterstützen das BürgerBus-Projekt, in dem sie bei Vorlage des Fahrscheins je Abschnitt 0,50 € des Fahrpreises pro 15,00 € Einkaufswert erstatten.  Hier werden auch die besonderen Vorteile des Bürgerbusses deutlich: er fährt in Orte und Wohngebiete, die von den Regionallinien nicht bedient werden und er bietet eine enge Folge von Haltestellen, die damit auch sehr wohnungsnah sind. Sehr geschätzt wird auch der auf Anschlüsse anderer Verkehrsmittel abgestimmte Taktverkehr, der eine verlässliche und pünktliche Zeiteinteilung erlaubt. Die meisten Fahrgäste kommen aus Puderbach. Demnächst wird auch eine Halte-stelle im Neubaugebiet am Galgenberg-Bachweg eingerichtet. Sehr lebhaft wurde darüber diskutiert, ob auch bei Aldi/Lidl eine Haltestelle eingerichtet werden soll. Das ist geschehen. Es hat sich aber die Voraussage des Fahrerteams bestätigt, dass diese Haltestelle selten benutzt wird. Eine Ausnahme ist das Wochenende am 15./16. Mai, an dem das „Bad Laaspher Schaufenster“ stattfindet. Der BürgerBus verkehrt an beiden Tagen auf den bekannten Linien durchgehend zwischen 10.25 Uhr und 18.20 Uhr (ohne Pausen). Als sehr wohltuend wird von den Fahrgästen die Flexibilität und Hilfsbereitschaft der Fahrer empfunden: Ob im Winter das Eis auf einer Steilstrecke zu einer spontanen Verlegung einer Haltestelle zwingt oder ein Fahrgast beim Ein- oder Aussteigen Probleme hat, Stress kommt nicht auf. Inzwischen ist zwischen den Fahrern bzw. der Fahrerin und den Fahrgästen ein freundschaftliches Verhältnis entstanden, man kennt sich persönlich. Da häufig auch Touristen und Patienten aus den Kliniken den Bürgerbus benutzen, betätigen sich die Fahrer und zuweilen auch die einheimischen Fahrgäste als unterhaltsame und sachkundige Reiseführer. Bei den regelmäßigen Fahrertreffs immer am 1. Freitag im Monat werden dazu ne-ben der Fahrereinteilung und der Klärung organisatorischer Fragen natürlich auch amüsante Erlebnisse ausgetauscht.

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2002 – BürgerBus feierte gestern in Laasphe ersten Geburtstag

Vereinsspitze zog positive Bilanz / 460 Gäste im Monat
Ein Jahr ist es jetzt her, dass auf den Straßen Bad Laasphes der BürgerBus fährt. Freilich gab es, wie so oft, kritische Stimmen ? im Vorfeld des Projekts und während der ersten Monate. Doch gestern zog der BürgerBus-Verein unter Vorsitz von Achim Walder auf dem Wilhelmsplatz Bilanz. Und die konnte sich sehen lassen. „Ein Jahr fahren wir jetzt. Die Laaspher sind mit einer Luftfederung ausgestattet“, sprach Achim Walder zunächst in Rätseln, um dann aber flugs zu erläutern, dass seinerzeit die Busse mit jener technischen Feinheit versehen worden seien. Die Gäste würden es danken. Kleine Sektfläschchen verteilte gestern Arno Vomhof, zweiter Vorsitzender des BürgerBus?Vereins und einer der Fahrer, zum „Geburtstag“. Und Achim Walder wartete mit Zahlen auf. 460 Gäste seien im Monat befördert worden. Die Busse hätten insgesamt 33000 Kilometer zurückgelegt. In 52 Wochen, also 250 Fahrtagen, sei dies geleistet worden. Pro Tag hätten die Busse 160 Kilometer hinter sich gebracht. Achim Walder freute sich besonders über die Verbesserung des Fahrplanes, die zu einer deutlichen Steigerung der Fahrgastzahlen geführt habe. Mehr noch: Da der BürgerBus anfangs nur vormittags gefahren sei, habe man diese Zahlen verdoppeln können. Arno Vomhof betonte, man fahre nun nicht mehr vier bis fünf Routen, sondern weniger, dafür aber jede Route mehrfach. So sei das Angebot etwa in Puderbach um ein Vielfaches besser geworden. Eine Sache wollten Achim Walder und Arno Vomhof doch noch geklärt wissen: Presseberichten zufolge seien Taxifahrer nicht besonders gut auf den BürgerBus zu sprechen. Sie beschwerten sich. Wir haben alles Fahrgäste, die sich sonst von ihren Kindern, Eltern oder Nachbarn hätten fahren lassen“, stellte Achim Walder fest. Das habe eine Umfrage ergeben. Arno Vomhof beruhigte die Taxiunternehmen: „Wir sind keine Konkurrenz.“

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2001 – Fahrgastzahlen beim BürgerBus Bad Laasphe übertreffen Erwartungen.

Seit drei Monaten fährt der BürgerBus auf fünf Linien am Vormittag durch Bad Laasphe. Die prognostizierten Fahrgastzahlen wurden von Anfang an übertroffen. Zum 1. September haben mehr als 500 Bürger die Fahrgelegenheit ins Stadtzentrum zum Einhaufen oder Arztbesuch genutzt. Als Vergleichswerte wurden die Zahlen der anderen 50 BürgerBusse in NRW und besonders das der Stadt Kreuztal herangezogen. In Kreuztal wurden die 500 Fahrgäste erst nach 5 Monaten erreicht. Die zwanzig Fahrerinnen und Fahrern, die alle einen Personenbeförderungsschein nach einer ärztlichen Untersuchung und einem Leistungstest erworben haben, sind mit Freude dabei, so Achim Walder, Vorsitzender des Vereins. Besonders älter Bürgerinnen und Bürger nehmen das Angebot, das als ein erfolgreiches Agenda-Projekt der Stadt Bad Laasphe angesehen werden kann, in Anspruch. Unter dem Motto Bürger fahren für Bürger sind die Fahrerinnen und Fahrer ehrenamtlich unterwegs. Ihr Lohn, Dankbarkeit der Fahrgäste, die sonst weite Weg zu Fuß zurück zulegen hätten, z.B. mit Einkaufstaschen vom Markt. Auch erhalten die Fahrer gelegentlich kleine Geschenke. In Kreuztal strickte eine Bürgerin warme Socken zu Weihnachten für alle BB-Fahrer. Auf dem nächsten Fahrertreff, er findet regelmäßig am 1. Freitag im Monat um 18:00 Uhr im Wittgensteiner Hof statt, wir überlegt, wann der Nachmittagsverkehr aufgenommen werden kann. Notwendig werden auch kleine Änderungen am Linienweg und die Neuausrüstung mit modernen Haltestellenmasten. Hierzu sind interessierte herzlich eingeladen. Fazit ist, so Achim Walder, auch der zweite BürgerBus in Südwestfallen ist ein Erfolg. Andere Gemeinden sollten diesem Beispiel folgen und die Mobilität der Bürger ohne Auto verbessern. Bürgerinnen und Bürger, die den Linienbus fahren finden sich leicht, das ist eine Tätigkeit auf der man viele Bekannte wieder trifft, denn Fahrer und Fahrgäste sind ungefähr gleich alt. Deshalb sieht der BürgerBus Bad Laasphe in eine sichere Zukunft.

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2001 – Gute Bilanz nach einem Jahr: 1800 Fahrgäste transportiert und 33 000 km gefahren

Optimierung des Fahrplans bringt dem BürgerBus doppelt so viele Fahrgäste. „Der BürgerBus scheint bei den Laaspher Bürgern gut angekommen zu sein“, betonte der 1. Vorsitzende des BürgerBus-Vereins, Achim Walder, gestern Vormittag im Rückblick auf ein Jahr BürgerBus in Bad Laasphe. Insgesamt beförderte der Bus innerhalb des vergangenen Jahres 1800 Fahrgäste und legte dabei eine Strecke von 33 000 Kilometern zurück. Im letzten Monat wurde der Fahrplan weiter optimiert: Unter anderem wurden die von der Bevölkerung wenig genutzten Routen aus dem Fahrplan gestrichen. Außerdem wurde ein Stundentakt eingeführt, als Ergänzung zum Angebot der Linienbusse. „Nach dieser Verbesserung hat sich die Anzahl der Fahrgäste im Monat fast verdoppelt“, so Walder. Die Kritik eines Taxiunternehmers, der BürgerBus würde ihnen die Kunden wegnehmen, wieß Walder entschieden zurück: „Ein Großteil der Fährgäste, die wir transportieren sind früher mit dem Nachbarn oder Freunden gefahren.“ Besonderer Dank für die gute Zusammenarbeit sprach Achim Walder den Verkehrsbetrieben Westfalen-Süd (VWS) aus. Auch der gute Kontakt zwischen Fahrgästen und den ehrenamtlichen Fahrern wurde besonders hervorgehoben: „Mit der Zeit sei dieses Verhältnis sehr persönlich geworden“, bekräftigten die 13 aktiven Fahrer. Für die Zukunft wäre es für das Projekt BürgerBus wünschenswert, wenn sich noch mehr ehrenamtliche Fahrer zur Verfügung stellen würden“, meinte Walder.

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2001 – Betriebsstart am 11-06-2001

2001_bbl-start-padt-01 2001_bbl-start-schaldach-01 2001_bbl-start-langenberg-01 2001_bbl-start-kalletal-01  2001_bbl-start-stiephaudt-01  Am 11. Juni 2001 war es nun soweit, der BürgerBus Bad Laasphe startet seinen Linienbetrieb. Am Sonntag vorher wurde dieses Ereignis mit einem Fest begangen.
Die BürgerBus-Fahrerinnen und Fahrer warten auf ihren Einsatz. Am Sonntag führen die eingeladenen BürgerBus-Vereine gemeinsam durch die Wohngebiete von Bad Laasphe.
Der erste Vorsitzende Achim Walder moderierte die Veranstaltung und stellte die Gäste und die BürgerBus-Vereine vor.
Zuerst lobte die stellv. Landrätin das Engagement der Laaspher Bürger den ersten BürgerBus in Wittgenstein in Betrieb zu nehmen.
Herr Günter Padt überbrachte die Glückwünsche des Zweckverbandes Personennahverkehr Westfalen-Süd und unterstrich die Wichtigkeit des differenzierten Angebots im ÖPNV das auch den BürgerBus umfaßt.
Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand, Energie und Verkehr wurde durch Herrn Stefan v. Stiephaudt vertreten. Das Land NRW fördert BürgerBusse mit finanziellen Zuwendungen.
Herr Dr. Schaldach von den Verkehrsbetrieben Westfalen-Süd betonte nocheinmal ausdrücklich die ergänzende Funktion des BürgerBus-Systems im ÖPNV und die gute Zusammenarbeit auch mit dem schon seit drei Jahren bestehenden BürgerBus Kreuztal im Kreis Siegen-Wittgenstein.
Glückwünsche überbrachten auch die erschienenen Bürgerbus-Vereine. Hier der BürgerBus-Vorsitzende aus Wuppertal-Langenberg.
Der Vorsitzende aus Kalletal wünschte den Laaspher BürgerBus-FahrerInnen viel Erfolg, auch wenn es am Anfang nur wenige Fahrgäste sein werden.
Nach dem offiziellen Teil hatte der BürgerBus-Verein zusammen mit den 2001_bbl-start-walder-01Verkehrsbetrieben-Westfalen-Süd die Gäste zum Essen geladen.
Von diesem Angebot wurde reichlich 2001_bbl-start-schmidt-012001_bbl-start-siegquelle-01Gebrauch gemacht.

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2001 – Der erste BürgerBus

2001_bbl-kowex-01Als Fahrzeug ist ein Mercedes/VW LT35, Emmericher Modell, max. 8-sitzig vorgesehen. Der Kaufpreis beträgt nach vorliegenden Angeboten ca. 80.000,-DM. Vom Land NRW wird den BürgerBus-Vereinen ein Zuschuß in Höhe von 60.000,-DM alle 5 Jahre gewährt. Übergabe des neuen BürgerBus-Fahrzeugs von der Firma VW-Marbuger an den Bürgerbus-Verein Bad Laasphe am 1.6.2001

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2001 – Vetragsunterzeichnung zwischen VWS und BBL

2001_bbl-kooperationsvertrag-06Vetragsunterzeichnung in Bad Laasphe, (v.l.) Arno Vomhof (2. Vorsitzender BürgerBus ), Gerhard Bettermann (VWS), Dr.Heinz Schaldach (VWS) und Achim Walder (Vors. BürgerBus Bad Laasphe) und Dr. Heinrich Loske (Beigeordneter Stadt Bad Laasphe) (Foto: Wolfgang Thiel)

Allzeit Gute Fahrt !!
Bad Laasphe. (wot) Öffentlicher Personennahverkehr hat auch seine individuellen Seiten: Vom persönlichen Engagement der ehrenamtlichen Fahrer und Organisatoren wird es abhängen, ob das aus der lokalen Agenda-Arbeit entstandene Laaspher Bürgerbus-Projekt letztendlich ein Erfolg wird. Die Weichen dafür wurden jetzt in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Politik, Verwaltung und Vereinsmitgliedern mit einem Kooperationsvertrag zwischen den Verkehrs-betrieben Westfalen-Süd und dem Verein „BürgerBus Bad Laasphe“ gestellt. Eine Menge an Vorarbeit musste dafür in den letzten Wochen von der Mannschaft um Achim Walder geleistet werden. So montierten Vorstandmitglieder und BürgerBus-Fahrer (von ihnen gibt es bis heute 18) nicht mehr benötigte Haltestellenschilder in anderen Kommunen ab und erarbeiteten die Fahrstrecke.

Fünf Linien sind in der 1. Aufbaustufe geplant:

BBL-1: Zentrum – Puderbach,
BBL-2: Zentrum – Niederlaasphe,
BBL-3: Zentrum – Wasserstraße – Schlossstraße – Wilhelmstraße – Schuleborn,
BBL-4: Zentrum – Friedrichshütte – Vor den Hasseln – Gennernbach.
BBL-5: Zentrum – Am Feldberg – Galgenberg – Lehrberg,

2001_bbl-kooperationsvertrag-03Zwei Fahrten werden auf jeder Strecke vormittags angeboten, bei entsprechendem Zuspruch soll Ende des Jahres auch an Nachmittagen gefahren werden. Der Einzelfahrpreis liegt bei 3 DM, eine Viererkarte kostet 11 DM. Gefahren wird mit einem Kleinbus, der acht Einzelsitze, eine elektrische Schwenktür und eine zusätzliche Trittstufe für bequemes Einsteigen besitzt und ab Mitte April zur Verfügung steht. Das Land hat für die Anschaffung des Fahrzeugs 60000 DM bereitgestellt. Die ehrenamtlichen Fahrer – mindestens 21 Jahre alt, dreijährige Fahrpraxis und Führerschein-klasse III – haben ihre TÜV- Untersuchung hinter sich und sind zum Einsatz bereit. Der Kooper-ationsvertrag regelt die Zusammenarbeit zwischen der VWS AG als Verkehrsunternehmen und dem Verein BürgerBus Bad Laasphe. Aus Sicht des Vorstandes der VWS AG, Dr. Heinz Schaldach, stellt der Bürgerbus eine sinnvolle Ergänzung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Laasphe dar. „Dem Bürger wird ein zusätzlicher Service geboten, den wir in dieser Art nicht leisten könnten“, so Dr. Heinz Schaldach, der allen BürgerBus-Fahrern, Bürgern und Beteiligten stets „Gute Fahrt“ wünschte und sich bei den politischen Entscheidungsträgern sowie der Verwaltung der Stadt Bad Laasphe für die Initiative, das Engagement und die Kooperationsbereitschaft, die die Säulen dieses Projektes darstellten, bedankte. Westfalen Post PM 15-3-2001

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